Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 757 mal aufgerufen
 Residenten unter sich - Leben auf Gran Canaria
EVA and JOE ( gelöscht )
Beiträge:

27.06.2007 02:45
RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

Unser Weg nach Gran Canaria, unserem neuen Zuhause

nach einem kalten und unfreundlichen Winter an der Costa Blanca haben wir den Umzug nach Gran Canaria beschlossen.

Nachdem das Ziel fest stand galt es jetzt nur noch einen Weg zu finden unsere "Habseligkeiten" auf die Insel zu transportieren, eine vorlaeufige Unterkunft zu finden und die Fluege zu buchen. Dann hat sich allerdings herausgestellt, dass es uns mindestens 1200 Euro kosten wuerde, ca. 3 cbm, auf die Insel schippern zu lassen.

Trotz intensiven suchens und dem kontkatieren von ueber 10 Transport- bzw. Umzugsfirmen, bekamen wir kein guenstigeres Angebot. Von unserem Wohnort an der Costa Blanca zum Hafen von Cadiz sind es ca. 750 km und diese Entfernung macht den Transport sehr teuer, zudem uns nur eine Firma ueberhaupt Hoffnung auf eine Zuladung machen konnte. Auch die Moeglichkeit unsere Sachen, als Frachtgut bei einer Fluggesellschaft tansportieren zu lassen hat sich als zu teuer herausgestellt, da wir in diesem Fall fuer das Gewicht haetten bezahlen muessen.
Dann brachte uns jemand auf die Idee, doch einfach zusaetzliche Flugtickets zu kaufen und so unser Freigepaeck zu erhoehen.
leider ist die Freigepaeckgrenze mit 20 kg pro Person und ein paar Kilo Handgepaeck auch nicht annaehrend ausreichend um unsere "wichtigsten" Sachen mitzunehmen. Wenn man mal wirklich alles was einem lieb und teuer ist in ein bis zwei Gepaeckstuecke zusammenpacken soll, stellt man erstmal fest wieviele Sachen dann tatsaechlich zurueckbleiben muessten.

Also haben wir uns entschlossen, mit der Autofaehre nach G.C. zu fahren. Dadurch sind wir sofort mobil, brauchen uns nicht gleich um den Kauf eines Autos zu kuemmern und koennen, hoffentlich, mehr oder weniger alle unsere Schaetze mitnehmen.
Die Kosten fuer die Ueberfahrt belaufen sich fuer 2 Erwachsene und Auto (4.30 m Laenge) auf ca. 1000 Euro. Nicht ganz billig aber dafuer koennen wir das Auto voll beladen und ausserdem auch sperrige Sachen oder sehr emfindliche Stuecke mitnehmen.
Um sicher zu gehen, dass auch wirklich ALLE Gepaeckstuecke ins Auto gehen hat Joe ein Probepacken vorgenommen. Das war zwar zusaetzliche Arbeit aber gab uns die Moeglichkeit den Stauraum optimal auszunutzen und nach diesem "Packerlebnis" waren wir selbst angenehm ueberrascht wieviel wir tatsaechlich unterbringen konnten. Jedes kleinste Eckchen wurde ausgenutzt, unter den Sitzen, in den Tuerschalen etc. Wir haben gefaltet und geknautscht, gedrueckt und gequetscht und manches muss sich jetzt noch erholen aber es hat sich GELOHNT. Die hinteren Fenster wurden verdunkelt, sodass man von aussen unser ganzes Gepaeck nicht sehen konnte.

Um Reisestress zu vermeiden und auch Zeit fuer evtl. Pannen mit einzuplanen sind wir einen Tag vor dem auslaufen der Faehre losgefahren und haben dann die Nacht in unserem Auto, auf dem Parkplatz der Schiffahrtsgesellschaft in Cadiz, verbracht.
Es war nicht gerade bequem aber fuer eine Nacht haben wir uns eben arrangiert.
Nach der langen Fahrt in unserer "Sardinenbuechse" haben wir uns ein frischgezapftes Bier und leckere Tapas in Cadiz gegoennt und uns so schonmal auf unsere Zukunft eingestimmt.
Am naechsten Tag, hab´ich dann am Schalter der Faehrgesellschaft Transmediterranea (www.trasmediterranea.es) unsere Voucher gegen Bordkarten umgetauscht und nach 6-stuendigem anstehen und warten, durften wir dann auf die Faehre fahren.
Das warten war zwar langweilig aber trotzdem waren wir froh, fruehzeitig vor Ort zu sein und nicht unter Zeitdruck zu stehen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in Cadiz sein zu muessen.

Die Autofaehre faehrt nur einmal woechentlich, sodass man dann wirklich nicht mal gerade eben auf einem spaeteren Termin ausweichen kann.
Zwischendurch haben wir uns immer mal abgewechselt und einer von uns ist spazieren gegangen aber unser voll bepacktes Auto haben wir kaum aus den Augen gelassen. Schliesslich wollten wir nicht riskieren, dass das Fahrzeug aufgebrochen wird.

Mit der Ueberfahrt hatten wir Glueck. Zum einen bekamen wir eine 4-er Aussenkabine zur alleinigen Nutzung, obwohl wir nur fuer eine 2er Innenkabine bezahlt hatten und zum zweiten war die See relativ ruhig.
Dank dem Medikament " Valeriana Leo" von Altana Pharma haben wir auch die etwas lebhafteren Phasen wunderbar ueberstanden.
Waehrend der 32-stuendigen Ueberfahrt gab es nicht viel zu tun; schlafen, spazieren gehen und das Boardmenue geniessen.

Im Fahrtpreis ist einfache Verpflegung mit eingeschlossen; gegen Aufpreis kann man auch im Restaurant speisen.
Nachts um 1:30, mit 1-stuendiger Verspaetung lief dann "unser" Schiff in Las Palmas ein und um 3 Uhr hatten wir es bis zu unserem gemieteten Bungalow geschafft.
Dank GPS, hatten wir die Kneipe, in der wir unseren Schluessel fuer den Bungalow ( Parque Christina, Naehe Cita) abholten, einfach gefunden und jetzt mussten wir "nur" unser vollbepacktes Auto entladen.

Nach dem Motto: " Better safe, than sorry" wollten wir Langfinger gar nicht erst die Moeglichkeit geben unser Auto auszuraeumen.

Am 1.6. hat dann unser neues Leben auf G.C. angefangen.

Dank ausgiebiger Recherche im Internet, Kontakt zu langjaehrigen Inselbewohnern, Hinweisen von Forenmitgliedern und Google Earth, sowie unserem GPS waren wir relativ gut geruestet fuer den Anfang.
Nach unserer Ankunft haben wir uns schwerpunktmaessig um eine dauerhafte Unterkunft gekuemmert. Das wir im Sueden wohnen wollten war von Anfang an klar. Vor Ort mussten wir daher nur noch herausfinden, welche Ortschaften in Frage kommen.

Am ersten Wochenende haben wir daher El Tablero, Meloneras, Sonnenland, San Fernando, Pasito Blanco, San Augustin etc. angeschaut.
Schnell hat sich herausgestellt, dass Playa del Ingles unseren Vorstellungen von unserem kuenftigen Zuhause am naechsten kommt.
Am Wochenende haben wir dann noch saemtliche Zeitungen, Publikationen, Kaeseblaettchen einfach alles wo wir Annoncen
vermuteten durchgearbeitet, um so am Montag morgen gleich mit der Haussuche anfangen zu koennen.

Als Neuling auf der Insel kam fuer uns sowieso nur ein gemietetes Objekt in Frage, den evtl. Hauskauf heben wir uns auf fuer spaeter wenn wir mehr ueber die Insel und die Gegebenheiten wissen.
Vor unserer Abfahrt hatten wir uns bereits genaue Vorstellungen ueber: Groesse, Preis, Ausstattung und die Lage stand ja jetzt mit P.I. auch fest.
Montag und Dienstag haben wir dann mit 6 Maklern Kontakt aufgenommen und ca. 7 Objekte angeschaut. Dann hatten wir ein Haus gefunden, welches uns zu diesem Zeitpunkt geignet erschien. Der Haken an diesem Objekt war allerdings, dass niemand so recht wusste, ob wir dort Telefon und Internet bekommen koennten und wie lange das evtl. dauern wuerde.

Erfahrung hat uns da vorsichtig werden lassen und so haben wir gesagt, wir wuerden nur dann mieten wenn Telefon und Internet sichergestellt wuerden.
Waehrend dieser Ueberpruefungsphase haben wir mit einem anderen Makler ein weiteres Objekt besichtigt und hier machte es auf einmal "Klick" bei uns beiden.
Wir kamen, sahen und wollten das Haus einfach haben:-))
Groesse, Lage, Ausstattung und Preis ( wenn auch an unserem gesetzten Limit) stimmte.
Ein kurzer Blick zwischen uns beiden, leuchtende Augen meinerseits und ein klares "JA".

Vermutlich haben wir die Maklerin total ueberrascht, weil wir uns so schnell entschieden haben aber wie gesagt, es schien einfach alles zu passen.
Wenn man bedenkt, dass wir gerade mal den 2. Tag am suchen waren, kam uns das schon als ein kleines Wunder vor und wir freuten uns darauf, vielleicht schon am naechsten Tag umziehen zu koennen.
Am Nachmittag haben wir dann dem Makler die gewuenschten Paesse vorbeigebracht und fuer den folgen Tag, den Mittwoch, die Vertragsunterzeichnung mit Schluesseluebergabe vereinbart. Die Abwicklung sollte im Laufe des Vormittags erfolgen.

Am naechsten Morgen waren wir beide fruehzeitig wach und konnten es gar nicht erwarten bis die Geschaefte oeffneten.
Als erstes wollten wir ein Bankkonto vor Ort eroeffnen, um die Mietzahlungen vornehmen zu koennen.
Vom Festland her kannten wir schon die " La Caixa" und nachdem wir noch 3 weitere Banken bzw. Sparkassen aufgesucht hatten, sind wir wieder zu dieser Bank zurueckgekehrt.
Dort war man freundlich, hilfsbereit, deutsch- und englischsprachig und vor allem wichtig fuer uns, an uns als neuen Kunden interessiert. Die anderen Banken, in unmittelbarer Umgebung konnten uns diesen Eindruck nicht vermitteln. Sicherlich ist die Eroeffnung eines Girokontos keine grosse Sache aber wer weiss denn schon im voraus, ob ich nicht mal eine Hypothek brauche.

So und nun gings endlich ab zur Maklerin. Diese hatte inzwischen mit den Eigentuemern des Hauses gesprochen und wir sollten noch einen Beweis unserer Solvenz erbringen und die Vertragsunterzeichnung wurde fuer 19 Uhr festgelegt.
Die benoetigte Mietzahlung, Kaution sowie Provision fuer die Maklerin haben wir dann auch gleich besorgt.
Nach einem Gespraech mit unserer Bank in Deutschland wurden uns die notwendigen Unterlagen ins Buero der Maklerin gefaxt und wir haben den nachmittag mit einkaufen verbracht.
Wir brauchten noch eine Kaffeemaschine und ein paar andere Sachen und so machten wir uns auf den Weg nach Alcampo und Carrefour. Die Stimmung war gut, die Kauflust gross und so hatten wir neben der Kaffeemaschine auch gleich einen Geschirrspueler gekauft.
Soweit, sofort alles gut bis um 18.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin die Maklerin uns telefonisch informierte, dass die Eigentuemer den Termin absagen muessten, da er starke Rueckenschmerzen haette und nicht von Las Palmas nach P.I. kommen koennte. Man koennte aber aber naechsten Tag unterzeichnen.
Das war natuerlich jetzt ein wenig bloed, weil wir doch die Spuelmaschine im Auto hatten und die Miete auch nur bis zum naechsten Tag bezahlt war. So bot Joe an, nach Las Palmas zu fahren und dort den Vertrag zu unterzeichnen oder aber Miete und Kaution zu bezahlen und die Vertragsunterzeichnung am naechsten Tag nachzuholen.

Die Maklerin wollte unsere Vorstellungen mit den Eigentuemern besprechen und sich dann wieder melden.
Es tat sich dann aber nichts mehr und so fuhren wir, mit dunklen Vorahnungen, um 19 Uhr zu dem Maklerbuero.
Dort wartete dann neben der Maklerin eine deutschsprachige Frau die uns jetzt informierte, dass die Eigentuemer nun gerne eine Bankbuergschaft von uns haben moechten bevor sie den Mietvertrag unterzeichnen.
Wir waren wie vor den Kopf geschlagen, da davor niemals die Rede davon war. Auf einmal hiess es die Eigentuemer haetten schonmal schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht und bla, bla, bla.

Ich fuehlte mich getaeuscht und belogen und war aufs tiefste enttaeuscht und dann richtig sauer.
Die Rueckenschmerzen waren also nur eine Hinhaltetaktik und als ich meine Maklerin ( die ja immerhin von MIR eine saftige Provision bekommen haette) fragte, warum die Bankbuergschaft nie erwaehnt worden waere, als ich nach den Mietbedingungen fragte, kam nur heisse Luft als Antwort. Nach dem Motto, die Klienten aendern eben schonmal ihre Meinungen.
Na wers glaubt wird seelig! Ich hab's nicht geglaubt, da die Eigentuemer wenn sie wirklich schonmal Probleme mit der Mietzahlung hatten eine Bankbuergschaft von vornherein gefordert haetten.

Obwohl ich Bankbuergschaften, dem Mieter gegenueber unfair finde - schliesslich zahlt man ja Kaution - haette ich aber immerhin im vorhinein gewusst, was man von mir erwartet. In unserem Fall aber wurde verzoegert und gelogen und meine Maklerin hat mir nicht das Gefuehl gegeben, dass sie fuer mich eingetreten ist. Ideen entwickelt hat einen Kompromiss ausgearbeitet hat. Ich hab' mich da sehr schlecht behandelt gefuehlt und werde dort nie wieder hingehen oder jemanden diesen Makler empfehlen.
Wir haben dann die Vertragsverhandlungen; die ja eigentlich nur noch eine Unterzeichnung sein sollte, beendet und in einem heftigen Gefuehlstumult den Laden verlassen.

Dummerweise hatten wir dem anderen Maklerbuero, die die Telefonverbindungen von dem anderen Objekt ueberpruefen wollten, fairerweise gleich mitgeteilt, dass wir uns fuer ein anderes Haus entschieden haben.
Nachdem ich aber jetzt unser "Traumhaus" gesehen hatte, wollte ich auch da nicht mehr unterzeichnen. Irgendwie kam es mir jetzt schaebig vor.
Ich wollte auf jeden Fall weitersuchen und hoffte darauf ein 2. mal Glueck zu haben.

Um eine haessliche Erfahrung reicher und mit etwas gedaempftem Optimismus hab' ich mich dann ans Telefon gesetzt und 14 Maklerbueros angerufen.
Jetzt wollte ich es wissen! meine Enttaeuschung hatte sich in Trotz und Wut verwandelt und so war ich voller Energie.
Einen Tag spaeter, mittlerweile 1 Woche nach unserer Ankunft, war ich wieder optimistisch, hatte ich doch so viele Leute aktiviert.
3 weitere Makler haben wir dann noch persoenlich besucht UND um unsere Chancen zu erhoehen, haben wir uns nun nicht mehr nur auf P.I. festgelegt, sondern auch die umliegenden Gegenden mit in unsere Suche aufgenommen.

Aber irgendwie wollte es nicht so recht klappen.

Ich sag' dem Makler, dass ich ein Grundstueck moechte wo mir nicht jeder auf den Teller schaut und ich werde in ein Haus gefuehrt ( Meloneras) wo die oeffentlich zugaengliche Aussentreppe direkt vor meinem Wohnzimmerfenster vorbeigeht. hat man da nicht die dunklen Gardinen vorgezogen ist man total einsichtig!
Oder ich sag " ich moechte ein ebenerdiges Haus" und besichtige ein Objekt, wo das Obergeschoss nur durch eine schwer zugaengliche Treppe zu erreichen ist.
Nach meiner Erfahrung kennen viele Makler die von ihnen angebotenen Objekte nur unzureichend und wenn sie fragen welche Vorstellung man hat dann nehmen sie lediglich die Anzahl der Schlafzimmer auf. Alles andere geht voellig vorbei, nach dem Motto wenn sie mir 3 Objekte gezeigt haben, dann werd' ich mich schon fuer eins davon entscheiden.

Von den 14 Maklern, aus meiner Telefonaktion, haben sich 7 gar nicht gemeldet, also nicht mal um abzusagen. 3 haben sich zum ersten mal ca. 1 Woche bis 10 Tage spaeter gemeldet und die verbliebenen haben Besichtigungen arrangiert bzw. in Aussicht gestellt.

Selbst als wir bei einer grossen Agentur um Besichtigungstermine fuer 3 in der Zeitung angebotenen Objekte in Pasito Blanco baten, brauchte man 7 Arbeitstage (bis dahin war schon die naechste Ausgabe der Zeitung draussen und wir bereits umgezogen) um sich wenigstens mal zu melden.

Ich habe den Eindruck, dass es den Maklern hier wie auch an anderen Orten viel zu gut geht und sie viel lieber ihre Zeit mit Kaufinteressenten verbringen, als mit Mietinteressenten.
"Hungrig", d.h. versessen darauf eine Provision zu verdienen waren dabei die wenigsten.
Dennoch waren welche dabei, die es zumindest geschafft haben, innerhalb kurzer Zeit einen Besichtigungstermin zu organisieren und die auch in der Lage waren die richtigen Schluessel fuer das passende Objekt mitzunehmen.
Am Wochenende war ich dann ganz schoen deprimiert. Meine ganzen Bemuehungen schienen irgendwie nicht zu fruchten. Vielleicht war ich einfach zu ungeduldig? Selbstzweifel plagten mich und ich ueberlegte schon, wo wir Kompromisse eingehen koennten und ob wir vielleicht ein Objekt bereits gesehen haben, welches - aus jetziger Perspektive betrachtet - vielleicht doch nochmal in Augenschein genommen werden sollte.

Mit neu erwachtem Optimismus machte ich mich an die Arbeit. Von allen "interessanten" Objekten hatten wir Bilder gemacht und dazu auch einige schriftliche Aufzeichnungen und die schaute ich nun durch.
Am Ende stand unser Schlachtplan fest. Wir wuerden uns das Haus mit den Telefonproblemen nochmals anschauen.
Zwischenzeitlich hatte ich selbst mit Telefonica telefoniert und ich hoffte darauf mit denen zu irgend einer Loesung zu kommen.

Am naechsten Tag, Montag, haben wir dann dieses Haus das 2. mal von innen gesehen und diesesmal viel uns die Entscheidung relativ leicht. Nach Ueberpruefung von ein paar Punkten und dem gedanklichen Umgestalten dieses Hauses und dem schliesssen der Badezimmertuer! ( Wer unter Klaustrophobie leidet darf dieses BZ nicht benutzen, da alles sehr eng ist. Sitzt man auf der Toilette schwebt der Kopf schon fast ueber dem Waschbecken:-((
war unsere Entscheidung ein klares NEIN!!!

Zu klein, zu viel zu investieren um es nach unserem Geschmack zu veraendern und grauselige dunkle Moebel. Nichts zum kuscheln.

Auch wenn die Maklerin lieb und nett ist aber ICH muesste in dem Haus leben und das will ich nicht. Warum es mir mal gefallen hat, weis ich jetzt selbst nicht mehr.
Puh, nochmal Glueck gehabt. Nur schnell raus............

Tja und dann der Geistesblitz. Warum schauen wir uns nicht nochmal Objekt XY an. Und dann ging alles ganz schnell. Ich hab' den Makler nochmal angerufen, gesagt, dass sein Objekt in die engere Wahl kommt und 1 Std. spaeter konnten wir nochmals besichtigen.
Hier war die Stimmung genau umgekehrt. Ich bin mit geringen Erwartungen hin und je laenger wir vor Ort waren und gemessen und geplant haben, desto besser erschien uns die Lage.
Es kommt unserem Wunschobjekt schon nahe genug und so haben wir zugesagt. Wir sind noch am gleichen Tag/Abend umgezogen und seitdem liebe ich unser Zuhause jeden Tag ein kleines bischen mehr.
Es ist inzwischen weitestgehend nach unserem Geschmack dekoriert, alles ist erstmal verstaut und nach nur einer Woche Wartezeit habe ich sowohl Telefon als auch DSL von Telefonica bekommen.

Bis jetzt waren die Erfahrungen mit Telefonica durchweg positiv um man hat mich sogar von einer deutschsprachigen Mitarbeiterin anrufen lassen, als ich die Wegbeschreibung auf spanisch nicht durchgeben konnte.

Zum einkaufen haben wir Dank Hiperdino und Mercadonna, aber auch Leroy und Auchan alles was wir brauchen.
Ich bin mir sicher, dass wir uns hier recht wohlfuehlen werden.

Die ersten Kontakte zu Einheimischen sind geknuepft und alles andere wird sich sicher finden.



eVa


all dies bis auf den Geschirrspueler haben wir in unseren 13 Jahre alten Opel Astra gequetscht...

Ductreiber ( gelöscht )
Beiträge:

27.06.2007 09:20
#2 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

Tja, was nutzt die beste Planung *ggg* so ganz ohne Probleme gehts halt nie.
Die geschichte mit den Maklern kennen wir ja auch zu genüge, hat aber nix damit zu tun, dass die kein eld verdienen wollen, neeee die können nicht, weil sehr viele keine Ahnung von dem Geschäft haben das sie betreiben, das einzige was so einige davon können ist abzocken.
Viele die hier auf der Insel rumlaufen und sich Makler nennen sind eine Schande für den Berufsstand. Aber hier darf sich ja schenbar jeder Makler nennen der mal ein Haus nur empfohlen hat. Viele sind auch noch von der Sorte die schon ewig hier auf de Insel sind und von Zeiten träumen als das Geschäft noch von alleine lief und kaum Konkurrenz vorhanden war.
Die kassieren Deine Kohle, sollten also auch Deine Makler sein, nur die meisten arbeiten eher mit dem Vermieter zusammen, der könnte ja noch mehr Objekte haben an denen man Kohle schneiden kann.

Barbara GC ( gelöscht )
Beiträge:

27.06.2007 15:28
#3 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

ihr beiden

vielen Dank für eure Geschichte

mir kommt so einiges bekannt vor.
haben ja fast das Gleiche erlebt. Muss aber sagen bei den letzten Maklerinnen hatten wir echt Glück.War alles ok.

wünsche euch weiterhin nur Glück und keine bösen Überraschungen mehr,

lieben Gruss
Barbara

Rose11 Offline




Beiträge: 116

30.06.2007 11:23
#4 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

ihr Zwei.
Hab eure Geschichte gelesen.Das ist ja echt der Hammer,gerade mit der Wohnungssuche.Man hört von so vielen anderen,das man sehr aufpassen muß,um nicht übers Ohr gehauen zu werden.
Ich gratuliere euch zu dem Mut den ihr hattet alles abzubrechen und von vorne anzufangen.Gibt ja zur Zeit genug Sendungen im TV,in denen Auswanderer gezeigt werden,die es auch mehr oder weniger schaffen.Man kann aber nicht sagen das die mit der großen Planung es schaffen und die die es locker angehen nicht hinkriegen.Es ist wie mit allem im Leben einfach eine Sache des gesunden Menschenverstandes und dem Vertrauen und auch Mißtrauen in den Gegenüber.
Wie habt ihr den da unten Arbeit gefunden?Ich denke ja nicht das die gerade auf die Deutschen,warten um denen die Jobs zu geben.
LG Yvonne

Leben ist,was einem begegnet,während man auf seine Täume wartet.:roll:

EVA and JOE ( gelöscht )
Beiträge:

30.06.2007 11:37
#5 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

wir sind nicht auf der Suche nach Arbeit, sie findet uns immer...

Rose11 Offline




Beiträge: 116

30.06.2007 12:05
#6 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten


Na,dann drück ich euch die Daumen,das ihr das auch noch hinkriegt.
Es gibt ja den tollen Spruch "Wer arbeiten will der bekommt auch Arbeit".Das hat zumindest bei mir und meinem Mann,bis jetzt,immer funktioniert.Vielleicht haben wir auch einfach nur Glück gehabt.
Angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen überall auf der Welt etwas überheblich meinen Viele.Aber ich denke mir wenn man auch mal eine Arbeit annimmt,die eigentlich unter den eigenen Qualifikationen liegt,dann stirbt man auch nicht.Hauptsache man kann seine monatlichen Kosten decken.Wir sind ja leider nicht alle mit goldenem Löffel im Mund geboren und wurschteln uns manchmal so durch.

Euch viel Spaß heute nachmittag beim Forumstreffen.
Wir kommen leider erst nächstes Wochenende auf die Insel.Wären gerne dabeigewesen.

LG Yvonne

Leben ist,was einem begegnet,während man auf seine Täume wartet.:roll:

zauberin60 ( gelöscht )
Beiträge:

30.06.2007 13:30
#7 RE: die Geschichte von Eva and Joe Antworten

Hallo Eva, hallo Joe,
ich sitze hier bei Sanny und habe ihr eure tolle Geschichte vorgelesen.
Das ist ganz klasse zu lesen, danke, das Du Dir die Mühe gemacht hast alles so schön aufzuschreiben.
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und Spaß auf der Insel, und sind uns aber ziemliche sicher, das ihr alles hinkriegt, wie ihr es wollt.
liebe Grüße von Sanny und jutta

 Sprung  
Xobor Forum Software von Xobor
Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz